Die Heebie-Jeebies im CBGB’s Inhaltsverzeichnis

Broschur, mit Abb.
300 Seiten
1. Aufl. 2008
17,90 €(D)
ISBN 978-3-931555-64-1

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Die Heebie-Jeebies im CBGB’s
Die jüdischen Wurzeln des Punk
Steven Lee Beeber

Punk ist jüdisch? »Die Heebie-Jeebies im CBGB’s« wagt einen völlig neuen Blick auf die Geschichte des amerikanischen Punk.

Der US-amerikanische Autor und Publizist Steven Lee Beeber untersucht erstmals die Entstehung der ­amerikanischen Punkbewegung mit Blick auf den jüdischen Background der wichtigsten Protagonisten wie Tommy und Joey Ramone, Lou Reed, Richard Hell oder Jonathan Richman. Sie alle gehörten der ersten Generation amerikanischer Juden an, die nach dem Zweiten Weltkrieg aufgewachsen ist. Punk wurde zu ihrer Form der Auseinandersetzung mit der jüdischen Geschichte des 20. Jahrhunderts. »Im New York Punk spiegelt sich die jüdische Geschichte von Unterdrückung und Unsicherheit, Flucht und Migration, gleichzeitig drinnen und draußen, gut und schlecht zu sein. Diese Musik drückt das Gefühl der Post-Holocaust-Generation aus, das Gefühl, immer am falschen Ort zu sein«, so Beeber in einem Interview.

Beeber hat für sein Buch über 125 Protagonisten des jüdischen Punk interviewt. Er zeichnet eine Geschichte des amerikanischen Punk von seinen Vorläufern wie den Fugs und Velvet Underground über die Ramones bis hin zu Richard Hell. Daneben bietet er Einblicke in die Avantgarde-Szene um John Zorns Label Tzadik, die jüdische Comicszene New Yorks und die aktuelle jüdische Punkszene.

»Eine einzigartige, völlig neue Perspektive auf die Geschichte des Punk.« – Tommy Ramone

»Dieses Buch steht in seinem Ansatz, die frühen New ­Yorker Punks an ihren Glauben rückzubinden, völlig ­einmalig da. In sehr persönlichen Beschreibungen der ­frühen Protagonisten der Szene – von Lenny Bruce zu Lenny Kaye, Blondie, Suicide und noch vielen mehr – wird der oftmals verdunkelte kulturelle Background ­deutlich, der ihre Musik mitbestimmte. Wer wusste das schon?« – Lee Ranaldo (Sonic Youth)

Aus dem Englischen von Doris Akrap.

Die Presse

»Steven Lee Beeber wagt mit seiner analytischen Reportage einen völlig neuen Blick auf die Geschichte des amerikanischen Punk.« (Die Welt)

»Kaufen, lesen, staunen!« (OX)

Inhaltsverzeichnis

Die Jüdischen Punks, die Kabbalisten des Rocks
Vorwort von Peter Waldmann

Einleitung

1. Die Protokolle der Weisen des Punk
Lenny Bruce: Der Schutzheilige des jüdischen New York

2. Der Zeyde des Punk
Lou Reed: Der Pate des (jüdischen) Punk

3. Ein netter jüdischer Junge – Danny Fields schafft den Schamanen, den Außenseiter und Punk

4. Suicide is painful
Martin Rev und Alan Vega bringen die jüdische Straße auf die Bühne

5. I’m straight
Jonathan Richman: Der coole Nerd

6. The Ten Nuggets
Lenny Kaye und die Compilation der »Zehn Gebote des Punk«

7. Der Fiedler in der Bowery
Hilly Kristal eröffnet das CBGB OMFUG

8. Judios und koffeinfreie Italiener
Ironie, Blasphemie und die jüdische Masche

9. Eine jüdisch-amerikanische Band
Die hebräischen Grundlagen der Ramones

10. Der Übermensch!!!
Comicbücher, Golems und Super-Juden taufen PUNK

11. Eine jüdische Hölle
Richard Meyers erschafft den schlimmsten Alptraum einer
jüdischen Mutter

12. Die Schicksengöttin
Chris Stein erschafft die erste Punkprinzessin

13. Hotsy-Totsy Nazi Schatzis
Nazi-Symbole und die Endlösung der Endlösung

14. Die neuen JAPS (Jewish American Punks)
Jüdisch-amerikanische Frauen und die Geburt des Female Punk

15. Write Yiddish, Cast British
Wie England den jüdischen Punk stahl

16. Die Post-Punk-Geschichte
Wie die Radical-Jewish-Culture-Bewegung den NY-Punk weiter
Downtown brachte

One of us
Epilog

My Brain is Hanging Upside Down
Nachwort zur deutschen Ausgabe

Glossar

Quellen

Register

testcard #20: Access Denied
Offenbarungseid
Gegenüber von China
The Vegan Zombie (deutsche Ausgabe)
The Lotus and the Artichoke – Mexico! (deutsche Ausgabe)