If the kids are united Inhaltsverzeichnis

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174 Seiten
1995, 9. Aufl. 2013
10,90 €(D)
ISBN 978-3-930559-48-0

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If the kids are united
Von Punk zu Hardcore und zurück
Martin Büsser

Als »If the kids are united« 1995 erschien, war es das erste deutschsprachige Buch über Punk von seinen Anfängen bis in die 1990er Jahre hinein. Inzwischen liegt das Buch bereits in seiner 8. Auflage vor und gilt längst als Standardwerk zum Thema. Es schlägt einen Bogen vom britischen Punk der 1970er über die Hardcore-Bewegung der 1980er bis zu Grunge in den 1990er Jahren und dem so genannten Ausverkauf von Punk im Videozeitalter.

Das Buch ist mehrfach inhaltlich überarbeitet worden, für die 6. Auflage kamen erstmals Abbildungen hinzu, doch sein historischer Charakter als Zeitdokument ist dabei bewahrt worden: Martin Büsser hat das Buch zu einer Zeit geschrieben, als Punk und Hardcore endgültig im Mainstream angekommen waren. Der langjährige Mitarbeiter des »Zap«-Fanzines nimmt damit Abschied von ›seiner‹ Szene und beschreibt, wie es zu der Kommerzialisierung von Punk hatte kommen können.

»If the kids are united« ist voller Teilnahme geschrieben, besinnt sich auf die politischen Grundwerte der Szene und hat damit seit Erscheinen für zahlreiche Polarisierungen gesorgt. Ob Zustimmung oder Widerspruch: »If the kids are united« lässt keinen kalt, der einmal in die Szene involviert war.

Die Presse

»Durch Büssers Analyse wird deutlich, woran die heutige Szene krankt: Die einstige Subkultur wurde vereinnahmt und kommerzialisiert, woraufhin die Ideale, sich nicht zu verkaufen, kritikfähig zu sein und Widerstand gegen die Staatsgewalt zu leisten, in Trümmern liegen.« (Dirk Siepe in Visions)

»Kenntnisreich, mit einer Menge an Fakten und Meinungen sowie einigen Auszügen aus Gesprächen mit MusikerInnen, beschreibt Martin Büsser die Subkultur(en) des Punk und Hardcore, vom Punk der mittleren Siebziger (Sex Pistols) über dessen Weiterentwicklung..« (Thomas Bohnert in Die Beute)

»Ein unentbehrliches (Be)Lehrbuch für all diejenigen, die einst auf den ›Green Day‹-Zug aufgesprungen sind und nun merken, dass eigentlich viel mehr dahinter steckt und die jetzt wiederum wissen wollen, worauf sie sich eigentlich eingelassen haben. Weniger pathetisch: Sehr empfehlenswert!« (Daily Grind)

Inhaltsverzeichnis

• Einleitung
• Von Punk zu Hardcore. Eine verwaschene Geschichte zum Geleit
• Fuck fashion. Zu den Klamotten gleich am Anfang
• Middle Class Fantasies
• Hardcore und Metal
• Der Weg ins Uferlose. Zum Beispiel SST-Records
• Turning Krach into money. Zweites Beispiel: Earache Records
• The Sound Of Independence
• Punk: der Fehler im System
• Hardcore, die Verwaltung des Chaos
• Melodiecore
• Von Hard zu Hate: Die Simulation der Gewalt
• Jazzcore und der ganze Rest

Break: Interview mit Vic Bondi

Zweiter Teil:
• Hardcore – das rückerlangte Spießertum?? Eine Art Chronik
• 1987 -1990. Vom Neubeginn bis zum Zusammenbruch
• Deutschland brennt, Hardcore pennt
Nachwort zur dritten Auflage:
• Punk-Revival, Chaostage und Punk im TV
• Punk vs. Techno. Oder: Wie funktioniert Subkultur?
• Alles ist Punkrock!

Anmerkungen:
• Literatur
• Diskographie

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Zuckerbabys
Strategy for Victory