Wie jeder weiß, ist das hier das Nirgendwo

Broschur
224 Seiten
6. März 2026
20,00 €(D)
ISBN 978-3-95575-259-0

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Wie jeder weiß, ist das hier das Nirgendwo

Maik Brüggemeyer

Vom Ende der Pop-Utopien

Mit Ende vierzig wird Peter Justen von der Zeit und dem Leben in der großen Stadt überrollt und zurück in die Gegend seiner Herkunft geworfen. Ein ungewolltes Comeback, das im wahrsten Sinne des Wortes nach hinten losgeht.

Er hatte sich in der großen Stadt eine Welt aufgebaut, in der er sich wie ein Jemand fühlte. Eine Welt aus Liedern, Romanen, linker Theorie, Memoirs und Essays über Herkunft und Geschlecht, Manifesten zum Klimawandel, klugen Feuilleton-Beiträgen und langen Gesprächen über Popkultur in angesagten Bars, postdramatischen Theateraufführungen, japanischen Filmklassikern und aufrührenden Konzerten.

Dazu Begegnungen mit interessanten Künstlerinnen und kuriosen Hochstaplern, narzisstisch Gestörten und anregend Größenwahnsinnigen. Nun verblasste diese Welt und er war wieder der Niemand, als der er vor langer Zeit aufgebrochen war.

»Wie jeder weiß, ist das hier das Nirgendwo« ist ein melancholisch-komischer Roman über die Versprechen der Popkultur und die Frage, ob sie diese jemals eingelöst hat.

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»Das ist alles so kolossal gut beobachtet und geschrieben, und ich konnte das so gut nachempfinden. Selten hat jemand diesen Zwiespalt unserer ländlichen Herkunft und popkulturellen Prägung so auf den Punkt gebracht.« 

– Jan Brandt

»Mit Vollgas durch den Pop-, Entwicklungs- und ­Bildungsroman – und zwar im Rückwärtsgang! So was geht nicht ohne Blutvergießen ab. Und da es sich um das heiße Herzblut eines kenntnisreichen, humorvollen, beseelten, stilsicheren Stuntman vom Schlage Maik Brüggemeyers handelt, feiert das vampirische Publikum – wir – ein wahres Bacchanal.«

– Frank Schulz

Die Presse

»Eine klug erzählte Story mit verblüffenden Wendungen. [...] Nicht zuletzt durch Maik Brüggemeyers Popmusikexpertise, die immer wieder durchschimmert, ist das Buch ein erhellendes Leseerlebnis.« – Goetz Steger, NDR Kultur

»Der vor allem als Musikjournalist bekannt gewordene Autor Maik Brüggemeyer [hat] [...] einen überaus witzigen, oft auch sarkastischen Roman über den Niedergang bzw. den Bedeutungsverlust der Popkultur der 1990er bis 2010er Jahre verfasst. [...] Fest steht [...], dass ›Wie jeder weiß, ist das hier das Nirgendwo‹ jetzt schon zu den interessantesten Büchern des Jahres gezählt werden sollte.« – Thomas Koppenhagen, Luxemburger Tageblatt

»Der Roman beschreibt liebevoll und mit knorrigem Humor die Fragilität und Vergänglichkeit jenes soziokulturellen Kapitals, das bei der Generation zwischen Boomern und Millenials noch wichtiger war als ETFs und Instagram-Follower.« Ji-Hun Kim, der Freitag

»Spannend und sarkastisch schreibt Brüggemeyer gegen die düsteren Zeiten, in der Popkultur, im Dorfleben und in der Hauptstadt an – bis die Leser es förmlich fühlen können, dass ihm schon wieder ein bisschen Mut gewachsen ist.« – Klaas Tigchelaar, Klenkes

»Eine melancholisch unterhaltende, zuweilen auch hinreißend komische Tragikomödie, gespickt mit popmusikalischen und literarischen Bezügen [...]. [Brüggemeyer] vermag mit seinen kenntnisreichen Milieubeobachtungen in herzerwärmend flüssigem Stil glänzend zu unterhalten und ist somit so ziemlich alles, außer langweilig.« – Gerald Huber, IN München

»Ein kluger, komischer und auch melancholischer Roman über alternde Nerds, Pop, Provinz und die schwierige Kunst, nicht im ›Früher‹ zu leben.« – bock.auf.buecher, bookstagram

»All das passierte in diesem irrsinnigen Milieu Frankfurt«
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