Zeit für Brettspiele
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176 Seiten
Oktober 2019
28,00 €(D)
ISBN 978-3-95575-119-7

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Zeit für Brettspiele

16 Porträts

Jörn Morisse / Felix Gebhard

Begegnungen in der Welt der Brettspiele

Deutschland gilt als Spielenation und ist einer der ­größten Brettspielmärkte der Welt. Hier gibt es die wichtigsten Messen und mit »Spiel des Jahres« den international renommiertesten Preis. Brettspiele sind der Bereich bei Spielwaren, der das größte Wachstum verzeichnet, auch weil anspruchsvolle Spiele zunehmend von einem breiteren Publikum goutiert werden, das die Familienspielklassiker hinter sich gelassen hat. In den letzten Jahren hat sich die Produktqualität enorm verbessert, sind viele Spiele mit herausragendem Artwork, hochwertigem Verpackungs- und Spielmaterial sowie optimierten Regeln erschienen. Das Angebot ist aktuell so breit wie noch nie in der Geschichte des Spiels.

Ähnlich wie ein gutes Buch entführen Spiele für ein paar Stunden in eine andere Welt. Man muss die Komponenten anfassen, fühlt die Textur der Karten und die Holzmaserung der Steine. Hier zeigt sich die weiterhin ungebrochene Anziehungskraft des Analogen. Spiele sind persönliche Schatzkisten, perfekte Geschenke und Narrative in einer Box. Und der Spaß am gemeinsamen Spielen verbindet: Sprachliche und kulturelle Barrieren können beim Spielen verschwinden. Im Spiel entfalten Menschen ihre Potenziale, lernen, sich veränderten Bedingungen anzupassen.
Mit Schwerpunkt auf der deutschsprachigen Spieleszene dokumentiert »Zeit für Brettspiele« den gegenwärtigen Boom der Brettspiele anhand ausgewählter Begegnungen mit Spieleerfindern, Illustratoren, Archiven, Produktions­stätten und Verlagen.

»Zeit für Brettspiele« macht in sechzehn Porträts in Wort und Bild auf Trends aufmerksam, weckt Erinnerungen, erklärt – auch wirtschaftliche – ­Zusammenhänge, wirbt für die analoge Unterhaltung und stellt die Persönlichkeiten und Geschichten hinter modernen Brettspielen vor: Wann weiß man, ob eine Spielidee das Zeug zur Ver­öffent­lichung hat? Inwieweit ergänzen sich digitale Kanäle und Brettspiele? Wie viele Spiele kann man besitzen? Und nicht zuletzt: Welches sind die Spiele, die man unbedingt gespielt haben muss?

Inhaltsverzeichnis

Ich bin Gernspieler
> Michael Schmitt, Spielecafé Spielwiese und Verlag Edition ­Spielwiese, Berlin

Das Eurogame ist wieder im Kommen
> Stefan Feld, Spieleautor, Gengenbach

Die SPIEL ist mein Leben
> Dominique Metzler, Friedhelm Merz Verlag, Veranstalter Inter­nationale Spieltage SPIEL Essen

Familienzusammenbringer
> Dirk Meineck, Vertriebsleiter Spieleproduktionsservice ASS Altenburger

Wenn es irgendwo im Universum noch andere Aliens gibt, dann spielen die Go
> Simon Schwanhäußer, Nice Game Publishing, Bonn

Der Zenit ist noch nicht erreicht
> Harald Schrapers, Vorsitzender des ­Vereins »Spiel des Jahres«, Duisburg

Kann man mit dem Fernrohr über den Fluss gucken?
> Michael Menzel, Illus­trator und Spiele­autor, ­Neukirchen-Vluyn

Spielen ist eine anthropologische Konstante
> Dr. Karin Falkenberg, Leiterin Spielzeug­museum und Deutsches Spiele­archiv, Nürnberg

Eine tragfähige Konstruktion entwerfen
> Stefan Brück, Redakteur alea, Ravensburger Spieleverlag, Bernau am Chiemsee

Gamer bleiben und trotzdem erwachsen werden
> Johannes Jaeger und Jan Cronauer, Hunter & Cron, Berlin

Ost und West verbinden
> Britta Stöckmann, Spieleredakteurin HUCH!, Günzburg

Interaktive Systeme
> Luke Crane, Head of Games ­Kickstarter, New York

Kein normales Spiel
> Ralph Querfurth, Redakteur Kosmos und Mitautor Exit, Stuttgart

Jede Partie erzählt eine Geschichte
> Frederic Friedel und Matthias Wüllenweber, ChessBase, Hamburg

Sich mit dem Unvermeidlichen abfinden
> Stefanie Marckwardt, Grundschullehrerin und Jurymitglied »Kinderspiel des Jahres«, Berlin

Gehobene Komplexität
> Nuno Bizarro Sentieiro, Spieleautor und Pressechef What’s Your Game?, Leiria, Portugal

The Lotus and the Artichoke – Äthiopien (deutsche Ausgabe)
Rastafari: Von Babylon nach Afrika
Queer Cinema